1-Wochen-Euribor

Täglicher Euribor, Monatsdurchschnitt und was er für Ihren Kredit bedeutet.

Letzter Wert ·
2,154 %
-0,028 pp tagesveränderung
12-Monats-Trend
Durchschnitt laufender Monat
2,154 %
Vor einem Jahr
1,909 %

Der 1-Wochen-Euribor wurde am 4. September 2026 mit 2,154 % festgestellt, sinkt -0,028 pp gegenüber dem vorherigen Geschäftstag. Der Durchschnitt im September liegt bisher bei 2,154 %; vor einem Jahr stand der Satz bei 1,909 %.

Der Euribor ist der Zinssatz, zu dem sich Banken im Euroraum für eine feste Laufzeit Geld leihen; er wird vom European Money Markets Institute an jedem Geschäftstag veröffentlicht. Diese Website übernimmt die offiziellen Werte mit 24 Stunden Verzögerung, deshalb ist der neueste Wert meist der von gestern.

Variabel verzinste Wohnkredite in Österreich und Deutschland sind fast immer an den 3-Monats-Euribor plus Aufschlag gebunden und werden vierteljährlich angepasst. Für Kreditnehmer zählt die Richtung: steigt.

Jede Zahl auf dieser Seite ist ein offiziell veröffentlichter Wert, keine Schätzung: Tageswerte sind die Euribor-Feststellungen, wie sie in den offiziellen Statistiken der EZB / des Eurosystems ausgewiesen werden, Monatsdurchschnitte sind das arithmetische Mittel dieser Werte und werden mit dem EZB-Datenportal abgeglichen, und die Tabellen werden an jedem Geschäftstag aktualisiert, sobald der Wert des Vortags vorliegt. Laufzeiten folgen der Konvention ACT/360. Weicht ein Monatsdurchschnitt um mehr als einen Hundertstelpunkt vom EZB-Wert ab, führt die Methodik-Seite den Fall auf.

Letzte 12 Monate

1-Wochen-Euribor – Letzte 12 Monate1.902.002.102.20SepNovJanMärMaiJulSep

Quelle: offizielle Daten der EZB / des Eurosystems. Veröffentlichung mit 24 Stunden Verzögerung.

Letzte 30 Tageswerte

DatumZinssatzVeränderung
2,154 %-0,028 pp
2,182 %+0,036 pp
2,146 %+0,013 pp
2,133 %-0,011 pp
2,144 %-0,019 pp
2,163 %+0,022 pp
2,141 %-0,020 pp
2,161 %-0,017 pp
2,178 %-0,002 pp
2,180 %+0,022 pp
2,158 %+0,010 pp
2,148 %+0,002 pp
2,146 %-0,016 pp
2,162 %+0,041 pp
2,121 %-0,034 pp
2,155 %-0,008 pp
2,163 %+0,001 pp
2,162 %+0,026 pp
2,136 %+0,032 pp
2,104 %-0,028 pp
2,132 %-0,007 pp
2,139 %-0,009 pp
2,148 %-0,001 pp
2,149 %+0,020 pp
2,129 %-0,036 pp
2,165 %+0,028 pp
2,137 %-0,022 pp
2,159 %+0,038 pp
2,121 %+0,020 pp
2,101 %-0,011 pp
2,112 %

Quelle: offizielle Daten der EZB / des Eurosystems. Veröffentlichung mit 24 Stunden Verzögerung.

Monatsdurchschnitte, letzte 24 Monate

MonatDurchschnittTiefHochErsterLetzterTageEZB-Ø
September 2026 * 2,154 % 2,133 % 2,182 % 2,133 % 2,154 % 4
August 2026 2,149 % 2,104 % 2,180 % 2,129 % 2,144 % 21
Juli 2026 2,146 % 2,101 % 2,180 % 2,135 % 2,165 % 23
Juni 2026 1,992 % 1,866 % 2,161 % 1,932 % 2,115 % 22
Mai 2026 1,891 % 1,843 % 1,941 % 1,880 % 1,941 % 19
April 2026 1,907 % 1,868 % 1,942 % 1,895 % 1,942 % 20
März 2026 1,900 % 1,878 % 1,945 % 1,889 % 1,905 % 22
Februar 2026 1,890 % 1,864 % 1,913 % 1,904 % 1,876 % 20
Januar 2026 1,895 % 1,858 % 1,931 % 1,899 % 1,931 % 22
Dezember 2025 1,918 % 1,895 % 1,964 % 1,929 % 1,899 % 20
November 2025 1,914 % 1,883 % 1,939 % 1,921 % 1,891 % 20
Oktober 2025 1,915 % 1,894 % 1,936 % 1,914 % 1,921 % 22
September 2025 1,898 % 1,852 % 1,937 % 1,852 % 1,920 % 22
August 2025 1,895 % 1,866 % 1,936 % 1,866 % 1,887 % 21
Juli 2025 1,907 % 1,874 % 1,936 % 1,902 % 1,885 % 23
Juni 2025 1,994 % 1,897 % 2,189 % 2,181 % 1,911 % 21
Mai 2025 2,157 % 2,118 % 2,204 % 2,144 % 2,204 % 19
April 2025 2,316 % 2,136 % 2,417 % 2,390 % 2,157 % 20
März 2025 2,472 % 2,386 % 2,649 % 2,622 % 2,388 % 21
Februar 2025 2,663 % 2,607 % 2,787 % 2,787 % 2,607 % 20
Januar 2025 2,898 % 2,801 % 2,926 % 2,911 % 2,801 % 22
Dezember 2024 3,029 % 2,857 % 3,160 % 3,160 % 2,924 % 20
November 2024 3,148 % 3,128 % 3,173 % 3,131 % 3,128 % 21
Oktober 2024 3,308 % 3,116 % 3,408 % 3,328 % 3,116 % 23

Quelle: offizielle Daten der EZB / des Eurosystems. Veröffentlichung mit 24 Stunden Verzögerung. (*: bisher n von etwa N Geschäftstagen)

Jahresdurchschnitte

JahrDurchschnittTiefHochErsterLetzter
2026 1,979 % 1,843 % 2,182 % 1,899 % 2,154 %
2025 2,161 % 1,852 % 2,926 % 2,911 % 1,899 %
2024 3,610 % 2,857 % 3,907 % 3,900 % 2,924 %
2023 3,198 % 1,838 % 3,900 % 1,876 % 3,900 %
2022 0,016 % -0,587 % 1,902 % -0,587 % 1,872 %
2021 -0,569 % -0,602 % -0,555 % -0,578 % -0,574 %
2020 -0,526 % -0,578 % -0,472 % -0,491 % -0,578 %
2019 -0,418 % -0,515 % -0,372 % -0,372 % -0,499 %
2018 -0,378 % -0,381 % -0,373 % -0,379 % -0,373 %
2017 -0,379 % -0,382 % -0,371 % -0,371 % -0,378 %
2016 -0,351 % -0,382 % -0,249 % -0,249 % -0,373 %
2015 -0,115 % -0,252 % -0,004 % -0,020 % -0,249 %
2014 0,100 % -0,023 % 0,278 % 0,188 % -0,015 %
2013 0,099 % 0,078 % 0,254 % 0,081 % 0,188 %
2012 0,225 % 0,076 % 0,652 % 0,652 % 0,081 %
2011 1,029 % 0,552 % 1,473 % 0,590 % 0,677 %
2010 0,487 % 0,336 % 0,813 % 0,369 % 0,612 %
2009 0,742 % 0,336 % 2,357 % 2,357 % 0,377 %
2008 4,058 % 2,288 % 5,019 % 4,124 % 2,387 %
2007 3,961 % 3,567 % 4,548 % 3,614 % 4,141 %
2006 2,887 % 2,342 % 3,749 % 2,361 % 3,624 %

Quelle: offizielle Daten der EZB / des Eurosystems. Veröffentlichung mit 24 Stunden Verzögerung.

So lesen Sie diesen Zinssatz

Die kürzeste Laufzeit

Der 1-Wochen-Euribor ist die kürzeste der fünf Laufzeiten, die seit dem 1. November 2013 festgestellt werden. Er beschreibt, zu welchem Zins sich Banken im Euroraum für sieben Tage unbesichert Geld leihen. Wie alle Euribor-Laufzeiten wird er von EMMI an jedem Geschäftstag gegen 11:00 Uhr MEZ veröffentlicht und nach der Zinstagekonvention ACT/360 berechnet.

Wer ihn verwendet

Der Wochen-Satz ist ein Instrument des Geldmarkts. Banken nutzen ihn, um kurzfristige Liquiditätslücken zu schließen oder Überschüsse für wenige Tage anzulegen. Wohnkredite in Deutschland und Österreich referenzieren ihn praktisch nie; ein Kredit, der jede Woche angepasst würde, wäre für beide Seiten unpraktisch. Auch bei Unternehmenskrediten ist er die Ausnahme.

Für Sie als Kreditnehmer ist der 1-Wochen-Euribor trotzdem eine nützliche Größe: Er ist der Satz, der die aktuelle Geldpolitik der Europäischen Zentralbank am unmittelbarsten abbildet.

Verhältnis zur EZB-Politik

Der Einlagesatz der EZB ist der Anker für alle kurzen Euribor-Laufzeiten. Der 1-Wochen-Satz folgt ihm am engsten, weil eine Woche zu kurz ist, um nennenswerte Erwartungen über künftige Zinsentscheidungen einzupreisen. Wenn der EZB-Rat auf einer seiner acht Sitzungen pro Jahr den Einlagesatz ändert, vollzieht der Wochen-Satz diese Änderung innerhalb weniger Tage nach. Zwischen zwei Sitzungen bewegt er sich meist nur wenig.

Wie eine Zinsanpassung damit aussähe

Rein rechnerisch funktioniert eine Anpassung mit dem Wochen-Satz wie mit jeder anderen Laufzeit: Referenzsatz plus Aufschlag ergibt den Sollzins. Angenommen, ein Kredit wäre an den 1-Wochen-Euribor mit einem Aufschlag von 1,25 Prozentpunkten gebunden; am 4. September 2026 lag der Satz bei 2,154 %, der Sollzins wäre also dieser Wert plus 1,25 Prozentpunkte. Der Unterschied zu einem üblichen Kredit liegt im Rhythmus: Der Sollzins würde sich jede Woche ändern, statt einmal im Quartal.

Womit Sie ihn vergleichen sollten

Der Abstand zwischen dem 1-Wochen-Euribor (2,154 %) und dem 3-Monats-Euribor (2,679 %) ist eine einfache Kennzahl dafür, was der Markt für die nächsten Monate erwartet. Liegt der 3-Monats-Satz deutlich darüber, rechnet der Markt eher mit steigenden Leitzinsen; liegt er darunter, eher mit sinkenden. Ein Vergleich mit dem 12-Monats-Euribor (3,108 %) dehnt denselben Blick auf ein Jahr aus.

Für die Zinsanpassung Ihres Kredits zählt allein die Laufzeit, die im Vertrag steht. Der Wochen-Satz hilft Ihnen aber, die Bewegungen des 3-Monats-Satzes einzuordnen: Bewegt sich nur der längere Satz, hat sich die Erwartung geändert; bewegen sich beide, hat sich die EZB-Politik selbst geändert.

Was bedeutet das für einen Kredit?

Was bedeutet das für einen Kredit?

2,154 % + 1,25 pp = 3,40 %
Monatsrate
1.150 €
Bei der letzten Anpassung (2,149 %)
1.150 €
+1 € / monat

Annuitätenformel; unterstellt, dass der Zins für die gesamte Restlaufzeit gilt. Ihre Bank kann runden oder eine andere Konvention verwenden.

Häufige Fragen

Wie hoch ist der 1-Wochen-Euribor heute?

Am 4. September 2026 wurde der 1-Wochen-Euribor mit 2,154 % festgestellt. Die Werte erscheinen an jedem Geschäftstag; diese Website zeigt sie mit 24 Stunden Verzögerung.

Steigt oder sinkt der 1-Wochen-Euribor?

Gegenüber dem Vortag sinkt -0,028 pp; innerhalb eines Jahres ging er von 1,909 % auf 2,154 %. Der Monatsdurchschnitt liegt bisher bei 2,154 %.

Welche Kredite verwenden den 1-Wochen-Euribor?

In Österreich und Deutschland ist der 3-Monats-Euribor die übliche Referenz variabler Wohnkredite; der 12-Monats-Satz dominiert in Spanien, Portugal und Finnland. Der Kreditzins ist immer Referenzsatz plus vereinbarter Aufschlag.

Woher stammen die Daten?

Tageswerte und Monatsdurchschnitte sind offizielle Daten der EZB / des Eurosystems, abgeglichen mit dem EZB-Datenportal. Nichts wird direkt von EMMI bezogen.

Wofür wird der 1-Wochen-Euribor verwendet?

Vor allem am Geldmarkt, wenn Banken sich für wenige Tage Liquidität leihen. Wohnkredite in Deutschland und Österreich sind praktisch nie an ihn gebunden; dort ist der 3-Monats-Euribor die übliche Referenz. Für Kreditnehmer ist der 1-Wochen-Satz trotzdem nützlich, weil er die aktuelle EZB-Politik fast unverfälscht zeigt.

Warum liegt der 1-Wochen-Euribor so nah am EZB-Einlagesatz?

Weil eine Woche zu kurz ist, um Erwartungen über künftige Zinsentscheidungen einzupreisen. Der Satz spiegelt im Wesentlichen den Preis, zu dem Banken überschüssiges Geld heute bei der EZB anlegen können. Am {date} stand er bei {rate_week_1}.

Womit sollte ich den 1-Wochen-Euribor vergleichen?

Mit dem 1-Monats-Euribor ({rate_month_1}) und dem 3-Monats-Euribor ({rate_month_3}). Der Abstand zwischen der Wochen- und der 3-Monats-Laufzeit zeigt, ob der Markt in den kommenden Monaten mit einer Änderung der EZB-Politik rechnet.